Michael Bermel Maurermeister

Der Beruf des Maurers - Auf der Höhe der Zeit

Berufsbeschreibung
Bauwerke prägen Stadtbilder. Wohn- und Gewerbegebiete erhalten ihren eigenen Charakter. Abenteuerliche Formen werden entworfen und gebaut. Dabei wird zunehmend darauf geachtet, daß jedes Gebäude in Art und Stil in die jeweilige Umgebung passt.

Ohne Maurer wäre das alles nicht zu verwirklichen. Und so manche Fassade würde noch ganz schön alt aussehen, gäbe es nicht Fachleute am Bau, die umbauen, ausbauen, durch Altbausanierung ganzen Stadtteilen zu neuem Glanz verhelfen. Durch moderne Baumaschinen und zeitgemäße Materialien geht vieles wie am Schnürchen, aber nichts wie am Fließband. Da wird mal mit Kunst- oder Natursteinen gemauert, ein Sichtmauerwerk hochgezogen oder die Mauerhöhe mit einem Laser-Nivelliergerät gemessen. Und meistens wird in einem starken Team gearbeitet.

Jede Baustelle stellt eine Aufgaben dar und das Wetter sorgt ebenfalls ein ums andere Mal für frischen Wind. In diesem Beruf gibt es genug Chancen, um sich Stein für Stein seinen beruflichen Aufstieg aufzubauen.

Voraussetzungen
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur. Neben Teamfähigkeit wird bei diesem Beruf auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verlangt.

Besonderheiten
Unter den Bauberufen hat der Maurer eine Schlüsselstellung. Neue Baustoffe, Bauverfahren und Erkenntnisse wandelten den Beruf des Maurers.
Die Ausbildung kann auch als Stufenausbildung mit dem Abschluss Hochbaufacharbeiter/in (2 Jahre = Stufe 1) erfolgen und kann bei einem Jahr Verlängerung (Stufe 2) zum Berufsabschluss Maurer/in führen.

Aufstiegschancen
Betriebsassistent im Maurer-Handwerk, Werkpolier, geprüfter Polier, Meister im Maurer-Handwerk, Betriebswirt des Handwerks, Restaurator im Handwerk.

Quelle: hwk-karlsruhe